Du hast eine gute Work-Life-Balance!

Oder doch nicht?

Schon als Kleinkind versuchst du deinen Kopf zu halten und Stabilität zu erlangen. Dann kommen immer mehr Übungen auf dich zu. Spätestens, wenn du laufen möchtest versuchst du die perfekte Balance zu finden um nicht hinzufallen.

Doch wie machst du das heute? Versuchst du vielleicht in deinem Kalender eine Aufteilung zu kreieren, die es ermöglicht Hobby, Familie, Freunde und Beruf gleich zu verteilen? Wie schaffst du das alles unter einen Hut zu bekommen?

Ich habe sehr oft mit Menschen zu tun die genau in dieser Lebensphase sind und es nicht schaffen, sich zu strukturieren und die Prioritäten richtig zu setzen. Entweder die Freunde werden nicht mehr kontaktiert, die Hobbys nicht mehr mit Zielen und Regelmäßigkeit gepflegt, die Familie verliert an Wert oder der Job bringt zu wenig Geld ein bzw. beraubt Qualitätszeit.

Eines kann ich dir sagen:

Wenn dein Job nicht läuft, brauchst du nicht weiter versuchen alles drum herum schön zu reden.

Und genau darum geht es mir auch heute: Ich verstehe einfach nicht warum du die ganze Zeit versuchst mit dem was du hast klar zu kommen, denn das einzige was du ändern musst ist der Umgang mit dem was du hast.

Ich arbeite in manchen Wochen bis zu 65 Stunden und weiß trotzdem, dass ich genügend Zeit für meine Tochter habe.

Ich sehe meine Frau manchmal nur zum Hallo und Tschüss sagen, doch weiß sie ganz genau das ich da bin.

Doch wo ist der Schlüssel dafür? Warum werde ich nicht müde? Und warum klappt das eigentlich alles so wie ich es mache?

  • Organisation

Mein Tag ist komplett durch geplant. Jeder Termin und jedes Vorhaben folgt auf den anderen. Pausen sind so gut wie keine eingeplant und Erinnerungen an viele verschiedene Dinge bekomme ich pausenlos auf mein Smartphone geschickt. Ich selber kann mir nicht mehr alles merken, doch genau dafür ist die richtige Struktur um so wichtiger. Ich hau mein Tag mit so vielen Dingen voll und habe somit gar keine Zeit mehr mich mit unwichtigen Sachen abzulenken. –> Und das ist der erste Schlüssel dafür. Keine Ablenkung von unwesentlichen Dingen schafft mehr Fokus auf die Dinge die einen Wert in meinem Leben haben. Kein Fernsehen, kein Zocken, kein Chilln oder sonstige sinnfreie Zeit die mich nur ausbremst.

  • Priorität

Hart aber wahr: an erster Stelle kommt mein Job! (Vorausgesetzt das es meiner Familie Körperlich gut geht und keine Notfälle anstehen) Doch wer sagt sowas schon ehrlich? Wenn mein Job nicht wäre, wäre ich unterfordert, schlecht gelaunt, Ziellos, Ressourcenlos und ein Mensch der ich nicht sein möchte. Ich stelle mir hier die Prioritäten genau so vor, wie das auch bei der Einstellung von Werten gemacht wird. Welcher Wert ist dir am wichtigsten? Ich bin der Meinung das meine Lebenserfüllung mein Job ist und ich um diesen alles aufbaue, was mir genau so wichtig ist, doch ich anders einplanen muss.

1. Beruf, weil ich mit dem was ich erreiche mir und den Menschen das bieten kann, was ich mir vorstelle.

2. Familie, weil mein eigenes Fleisch und Blut das wissen und die Voraussetzungen lernen soll, um dann auch mit einer Leichtigkeit durch ein vermeintlich „stressiges“ Leben wandern zu können.

3. Hobby, weil ich es möchte und mir Spaß macht.

4. Freunde, weil es auch Menschen außerhalb meiner Familie gibt, die mir was geben können und es verdient haben ein Teil meines Lebens zu sein.

  • Intensität

Meist habe ich für Familie, Hobby und Freunde enorm wenig Zeit übrig und hier ist auch ein ganz kleiner Trick versteckt, welchen ich voll und ganz Lebe. Die Zeit in den Bereichen muss kurz, jedoch so intensiv und sinnvoll wie möglich gestaltet werden. Kein Plan haben, kein Ziel haben, Dinge tun die keinen Sinn ergeben gibt es in meinem Leben nicht. Einfach machen, und zwar so intensiv wie möglich.

Planst du auch den Leben durch? Bist du ehrlich zu dir? Mach was du willst und nimm die Konsequenzen in kauf!

Bist du bereit dafür?

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, dir meine Gedanken durch zu lesen. Ich wünsche mir vom ganzen Herzen, dass ich etwas in dir bewege und du damit klarer, bewusster und glücklicher wirst.

In liebe geschrieben, Jan Friedrich.

*Foto:

Sonntag ist der *NoJob-Tag – Auch wenn es sich die meiste Zeit rund um meinem Job handelt und ist immer präsent sein werde, investiere ich auch regelmäßig ganze Sonntage für meine Familie, Hobbys und Freunde. Hier zum Beispiel für meine Tochter. Ein Energiebündel die kaum zu bändigen ist. So wie ich es halt auch bin 🙂

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