Du hast da ein Etikett auf der Stirn kleben!

  • Findest du das gut?

Manchmal, da komme ich mit Menschen in Kontakt, welche mir bereits, egal ob sie mich vorher schon mal gesehen haben, ein Gespräch mit mir geführt haben oder wissen welche Absichten ich habe, einen fetten Stempel auf die Stirn gejagt haben. Sie verhalten sich verschlossen und kommunizieren in einen Ton mit mir, der mir nicht gefällt. Es kann ja sein das es Menschen gibt die mich nicht mögen, doch ich glaube das dies ein Fehler in der Persönlichkeit deren Menschen, die andere Menschen abstempeln, ist.

  • Wie gehe ich damit um?

Kurios wird es, wenn ich diese Menschen direkt darauf anspreche und mir somit Feedback einhole. Manchmal kommt dabei raus, dass ich in meinem Auftreten und in meiner Kommunikation was ändern sollte. Das nehme ich mir gern an, schau was ich verändern möchte und prüfe ob dies auch zu mir passt. Doch meist bekomme ich folgende antworten:

  1. Alles gut.
  2. Es ist nichts.
  3. Nein das stimmt nicht.
  4. Ich habe kein Problem.
  5. Das siehst du falsch.

Diese Verschlossenheit zieht sich dann so lange durch, bis ich mal wirklich unter vier Augen mit diesen Menschen Rede. Zeit zu zweit. Klinkt zwar sehr intim, – IST ES AUCH!

Hier schaffe ich es immer eine Ebene mit allen Menschen zu finden, in der eine ordentliche positive Kommunikation stattfinden kann. Plötzlich dann, passieren Wunder und folgende Stempel auf meiner Stirn werden mit Etiketten überklebt:

  1. Er ist Arrogant wird zu – Er respektiert mich.
  2. Er ist hart im Umgang mit mir wird zu – Eigentlich gar nicht so schlimm.
  3. Er ist unsensibel wir zu – Er ist ja total lieb und achtet auf meine Gefühle.
  4. Er will mir ja nur was verkaufen wird zu – (Ich will es haben 😉 ) – Er empfiehlt mir das ja nur und ich darf selbst entscheiden.
  5. Er kämpft gegen mich – Warum kämpft er nicht gegen mich?

Diese Liste könnte endlos sein.

  • Wie gehe ich mit Menschen um?

Etikettieren beruhigt so manche Menschen.

Du nimmst ein Etikettiergerät, schreibst auf welchen Sinn ein Regal, ein Fach, ein Lichtschalter oder sonst was hat. Dann druckst du es aus, klebst es auf und die Wahrscheinlichkeit, dass die Bedeutung auch eintrifft, ist sehr hoch.

Kennst du das?

Diese Methode wende ich auch bei all meinen Mitmenschen an. Und das ist wirklich ein kleiner Geheimtipp, denn so schaffe ich es, dass sich Menschen wirklich verändern, ohne dass ich viel dafür tun muss.

Ja, auch du bekommst von mir ein Etikett auf die Stirn geklebt!

Jeder der mir über den Weg läuft bekommt von mir ein POSITIVES Etikett. Es ist etwas was den Menschen ausmacht, meine Meinung, mein empfinden oder vielleicht auch nur ein Wunsch. Das wichtigste ist, dass dieses Positive wirklich visuell auf der Stirn klebt. Es kann sein, dass diese Eigenschaft oder dieser Titel schon erfüllt ist. Oder eben noch nicht. Und genau das macht noch mehr Spaß, denn mit nur einen kleinen Gedanken, schaffe ich es, positiv mit meinen Mitmenschen umzugehen.

  • Jeder weis ja bekanntlich

So wie ich in den Wald rein schreie, schallt es auch wieder raus.

  • Klartext zu dir

Orientiere dich beim Umgang mit Menschen auf deren positiven Absichten.

Hör auf Zeit zu verschwenden, in dem du gegen andere Mitmenschen kämpfst. Erschaffe eine Welt, die das Ziel hat, andere Größer zu machen. Hör auf nur an dich zu denken. Hör auf dich damit stärken zu wollen, schlechte Eigenschaften von Menschen mit dir zu vergleichen.

  • Fazit

Meine Menschen verhalten sich so, wie ich mit ihnen umgehe. Sie werden sich dem Etikett, welchen ich ihnen auf die Stirn klebe, neigen und entwickeln.

Also verteile tolle Etiketten! Gehe mit deinen Mitmenschen so um, wie sie es verdient haben! Erschaffe so eine bessere positivere Welt!

Bist du bereit dafür?

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, dir meine Gedanken durch zu lesen. Ich wünsche mir vom ganzen Herzen, dass ich etwas in dir bewege und du damit klarer, bewusster und glücklicher wirst.

In liebe geschrieben, Jan Friedrich.

*Foto:

Jeder Papa und jede Mama schafft es doch vor allem mit ihrem eigenen Kind ein positives Etikett zu entwickeln. „Du bist das tollste Kind der Welt“.